Angaben zur Person

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Name: Heuberger, Sven (Dipl.-Päd.)
Staatsangehörigkeit: Deutsch
Geburtsdatum: 05.07.1980

 

schulischer Werdegang und Ausbildung

2010 – 2015 (voraussichtlich)
Bezeichnung der zu erwerbenden Qualifikation: Doktorgrad, Dr. phil.

  • gesellschaftliche Legitimation von Museen in Kontrast zu Besucherwillen und Besucher-meinung
  • gesellschaftliche Konstruktion von Wirklichkeit
  • Analyse der (sozialen) Netzwerke von Besuchern und deren Nutzung, um adäquate Werbemaßnahmen für Institutionen und Unternehmen zu schaffen.

Promotion: Lenkung von Besucherströmen in Museen II
Zentraler Aspekt der Promotion ist die Analyse bestehender Werkzeuge zur Erfassung der Besuchermeinung und des Besucherwillens. Neben der Fokussierung auf Museen kann die Forschungsarbeit der Promotion auch auf Institutionen / Unternehmen i.A. Anwendung finden. (nebst Betrachtung individueller Besucheradäquater sozialer Netzwerke)

In diesem Zusammenhang sollen die Ergebnisse in die Schaffung eines eigenen sozialen Netzwerks münden: www.museumsbesucher.de

zusätzliche Forschungsvorhaben:

  • Multiple Realitäten: Die Geschlechter in Eigen- und Fremdwahrnehmung
  • Sucht- und Absentismus durch Online-Rollenspiele (in Zusammenarbeit mit dem bwlv) – Betrachtung der Komponente sozialer Netzwerke als Verstärker, Interview mit Betroffenen, empirische Längsschnittanalyse in Kooperation mit Suchtkliniken

Name und Art der Bildungs- oder Ausbildungseinrichtung:
Doktorvater: Prof. Dr. Meier (PH Karlsruhe)
Zweitbetreuung: Prof. Dr. Selke (Hochschule Furtwangen)
Pädagogische Hochschule Karlsruhe
76131 Karlsruhe

2007 – 2010
Bezeichnung der erworbenen Qualifikation – Diplomgrad: Diplom-Pädagoge (magna cum laude, 1,0)

  • gesellschaftliche Legitimation von Schule, Erziehung und Unterricht
  • gesellschaftliche Konstruktion von Wirklichkeit
  • gesellschaftliche Legitimation von Museen in Kontrast zu Besucherwillen und Besucher-meinung
  • empirische Untersuchungen zu Computerspielen und Schulabsentismus, Spielsucht, Konstruktion der Gesellschaft, Wirklichkeitsverschiebung (in Zusammenarbeit mit dem bwlv, qualitativ)
  • empirische Untersuchungen zur Museumswirklichkeit und Zukunftsperspektiven (in Zusammenarbeit mit dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe
  • quantitative Untersuchung im Rahmen posthumanistischer Ansätze zur „Verbesserung der Menschheit“ im streng sozilogisch-posthumanistischen Sinne (Existenz als Datenfile)
  • empirische Untersuchung im Rahmen pädagogischer Praxisforschung: „Berufszufrieden-heit bei Referendaren“ in Zusammenarbeit mit Realschulen in Baden-Württemberg, qualitative Umfrage an 400 Referendaren – in Zusammenarbeit mit Dipl-Päd. Christ und Dipl.-Päd. Schwerzinger
  • Untersuchung zum Prozess der Zivilisation und dem Vergleich mit Michel Foucault
  • Untersuchung zur Idee Comenius „Alle alles zu lehren“ unter dem Aspekt der Ideen einer gegenwärtigen Bildungslandschaft und den Ansätzen von Tenorth und Prengel
  • Untersuchungen zur Museumswirklichkeit und Zukunftsperspektiven

Diplomarbeit:
Lenkung von Besucherströmen in Museen – Analyse und Auswertung von Gästebüchern des Badischen Landesmuseums Karlsruhe (magna cum laude)

Name und Art der Bildungs- oder Ausbildungseinrichtung:
Pädagogische Hochschule Karlsruhe
76131 Karlsruhe

2002 – 2007
Bezeichnung der erworbenen Qualifikation 1. Staatsexamen: Lehramt an Realschulen für Mathematik und Geschichte

  • Pädagogische und gesellschaftliche Legitimation von Allgemeinbildung, Schule und Unterricht
  • Problemlösen in der Mathematik als ganzheitliche Möglichkeit zur Erfassung und Verinnerlichung von fachlichen Inhalten
  • Konfliktlösung und Gewaltprävention an Schulen der Mittelstufe mit Migrationshintergrund

Thema der Zulassungsarbeit:
„Der Besuch im Museum – Die praktische Umsetzung der museumspädagogischen Theorie bezogen auf die Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler anhand von Beispielen“

Name und Art der Bildungs- oder Ausbildungseinrichtung
Pädagogische Hochschule Karlsruhe
76131 Karlsruhe

2001 – 2002
Informatikstudium (Abbruch aufgrund familiärer Umstände)
Universität Karlsruhe
76131 Karlsruhe

2000 – 2001
Wehrdienst
Kommandospezialkräfte Calw
75365 Calw

1997 – 2000
Abitur (Hauptfächer Technik, Chemie)
Technisches Gymnasium, Carl-Engler-Schule
76131 Karlsruhe

 

Ansporn und Ideal

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile…“ (Aristoteles)  „…und nur eine ganzheitliche Betrachtung kann den Menschen für die Welt erschließen…“ (frei nach Klafki)

Alles ist Zahl…
Unsere technische Gesellschaft fußt bei Reduktion der Betrachtung auf nicht mehr als Einsen und Nullen – sie sind die Grundstruktur und sogleich der Verbund – der Anstoß und das Ziel. In selbiger Art und Weise sind sie das, was man als eine theoretische Struktur und als Fundament einer Idee sehen kann. Grundstrukturen geben Sicherheit und ermöglichen es erst „neue Ufer“ zu erreichen.

Meine Arbeitsweise ist geprägt von theoretischen Strukturen, von Exposés und Deklarationen – von Ordnung, die nicht nur in meinen Forschungs-projekten den Löwenanteil ausmachen, sondern auch in der täglichen Arbeit mit Kunden, Auftraggebern, Individuen und Rekruten.

Mehr als Theorie…
Doch neben der Theorie als Allquantor muss es gemäß Aristoteles mehr geben – der logische Übertrag auf die Praxis und gerade die Praxis-orientierung kommt vielfach zu kurz. Dabei versuche ich meine theoretisch fundierte Arbeitsweise durch eine soziologisch-pädagogische Betrachtung alltagstauglich zu machen – sich stets am sich verändernden Kern (des Problems) zu orientieren, der einer stetigen Anpassung an die Gesellschaft ausgesetzt ist.

Gerade durch die Arbeit bei der 1und1 Internet Service GmbH konnte ich in der Vergangenheit Kompetenzen erlangen, theoretische Konstrukte praxisnah und einfach dem Kunden nahe zu bringen, sodass keinesfalls das entsteht, was in technisierten Berufen nur allzu oft vorkommt: Der Rezipient versteht nicht was der Supporter meint.

Die Erschließung des Menschen…
Ohne eine empirisch veranlagte, theoretisch fundierte Betrachtung ist keine Bildung möglich – doch Bildung allein lebt nicht von dem Konstrukt, sondern vor allem von der Anwendung (Wissen und Verstehen/Anwenden). Das Projekt „museumssoziologie.de“ kann in diesem Sinne verstanden werden: Eine theoretisch fundierte und alltags- und problemorientierte Mittlerinstanz zu schaffen zwischen Museum und Besucher.

 

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